Kleine Arbeiten zur Philosophie/ Band 61
H.C. Aurelius
Das Feuer der Weisen
Philosophische Weltbetrachtung aus dem Reichtum der Antike
Essen 2010, 112 Seiten, 16,00 € [D], ISBN 978-3-89924-298-0
Das philosophische Werk „Das Feuer der Weisen“ führt den geneigten Leser zu Beginn ein in die Gedankenwelt der Antike, der die ganze Welt beseelt war, wie sich in der reichen Mythologie zeigt. In weiterer Folge kommen große Meister der römisch-griechischen und hebräischen Philosophie zu Wort. Hier sind vor allem Marcus Aurelius und Salomon zu nennen, aber auch der freigelassene Sklave Epiktet, der eine „Schule für gequälte Seelen“ leitete. Diese bot den Schülern eine Therapie in Form der Stoa an. Die Liebe zur Weisheit war für die alten Griechen nichts Lebensfremdes, sondern die gewonnenen Erkenntnisse sollten helfen, das Leben in Seelenruhe zu meistern. Auch Sokrates ist hier zu finden, der für seine Lehren zum Tod verurteilt wurde, wenige Jahrzehnte vor Beginn des Hellenismus im Jahr 336 v. Chr., für den die Philosophie des Sokrates richtungsweisend war. Salomon ergänzt die Lehre der Griechen und Römer auf dem Weg der Gelassenheit: „Der Kluge ist geduldig und achtet auf seinen Weg.“
H.C. Aurelius, geboren in St. Pölten, Niederösterreich, Mag. phil., Studien der alten Sprachen (Latein, Altgriechisch, Ivrit), langjährige Tätigkeit als Übersetzer und Schriftsteller.